Seit 2009 gibt es in Deutschland die sog. Herniamed-Studie. Die teilnehmenden Kliniken und niedergelassenen Chirurgen tragen ihre durchgeführten Operationen nach fundiertem wissenschaftlichen Stand in das Herniamed-Register ein. Diese Kliniken stellen für bis zu 10 Jahre die Nachsorge für ihre Patienten sicher. Dadurch können auch Probleme erkannt werden, die erst später auftreten. Anhand der Auswertung dieser Ergebnisse können die Fachärzte die besten Therapieoptionen für die Betroffenen erarbeiten.
Die Stronghold-Studie ist eine Studienerweiterung der Herniamed-Studie. Um eine dauerhaft sichere Versorgung von Narbenhernien zu erreichen, hat Herr Professor Friedrich Kallinowski, Chirurgische Univ.-Klinik Heidelberg, das sog. GRIP-Konzept entwickelt. Der Begriff GRIP wird auch bzgl. der Haftung von Autoreifen auf der Straße verwendet. Bei der Versorgung von Bauchwandhernien stellt der GRIP ein Maß für die Güte der Versorgung dar.
